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Orphan-Schule für Kriegswaisen in Langar,
Den Chor der Schule konnte ich zusammen mit den 400 anderen -weitgehend afghanischen - Ehrengästen Anfang September 1999 in Chak erleben als dort das 10-jährige Bestehen des deutschen Hospitals gefeiert wurde. Dankenswerterweise organisierte das Städtische Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg am 15.6.2000 eine Sponsor-Wanderung unter dem Motto "Jugend wandert für Jugend". |
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Die Schülerschaft entschied sich dafür, von dem Gesamterlös einen Teilbetrag von immerhin DM 8.601 für die afghanischen Kriegswaisen der Orphan-Schule zu spenden. Dieser Betrag wurde anlässlich einer Dienstreise unseres Komitee-Vorsit-zenden, Cpt. Hans Lebuser, nach Chak mitgenommen und zusammen mit Karla Schefter den Schülern und Lehrern in Form eines ersten Teilbetrages von DM 3.000 in einer feierlichen Zeremonie übergeben, um davon für die Schüler neue Liegematten und Nahrungsmittel anzuschaffen. Der Restbetrag ist für den Bau eines Tiefbrunnens sowie die Anschaffung von Schultafeln vorgesehen und wird von Karla Schefter im Frühjahr kommenden Jahres gegen Vorlage entsprechender Rechnungsbelege ausgezahlt werden. Ob daraus eine längerfristige Unterstützung resultieren wird, ist noch nicht abzusehen.
Dr. Jürgen Kanne, Frankfurt am Main, 1.12.2000
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Kontaktadressen:
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Spenden zugunstern der Orphan-School werden erbeten
auf das Konto des
C.P.H.A. Komitee zur Förderung humanitärer und medizinischer Hilfe
in Afghanistan e.V. ,
Konto-Nr. 181000090 der Stadtsparkasse Dortmund (BLZ 44050199) Stichwort "Waisenschule").
Bericht vom 18.09.2002
Anlässlich unserer kürzlichen Monitoring-Reise nach Chak-e-Wardak, von der ich erst am 12.09. zurückkam, besuchten wir auch die Waisenschule Langar, wo uns ein beeindruckender Empfang mit extra angefertigten Transparenten, Ansprachen, Blumen etc. bereitet wurde. Von irgendwoher hatte man sogar Trikots in den deutschen Farben für die Volleyball-Mannschaft besorgt. Die Lehrerschaft ist äußerst engagiert und von sehr aufgeschlossener Gesinnung, man trug uns diverse Pläne und Wünsche zur Erweiterung der Baulichkeiten und Ausrüstung vor. Neben den ca. 270 Internatsschülern besuchen mittlerweile auch 100 Tagesschüler diese Schule und es besteht weiterer Andrang. Es werden dringend neue Räume gebraucht; die Internatsschüler schlafen in ihren Klassenräumen. Auch Küche und Esssaal müssten erweitert werden. Die gesamte Ausrüstung ist äußerst rudimentär, der einzige Generator war defekt, man hatte also keinen Strom. Wir hoffen, dass die von uns bereit gestellten Mittel hier einige Abhilfe schaffen werden.
Wir sehen in dieser Schule vor allem aufgrund der guten Lehrerschaft ein wirklich lohnendes und vertauenswürdiges Projekt, das Unterstützung verdient. Ob CPHA* diese Unterstützung angesichts des sinkenden Spendenaufkommens längere Zeit allein aufrecht erhalten kann, ist fraglich. Von Seiten der afghanischen Regierung ist auf absehbare Zeit - falls überhaupt - nicht mit ausreichender Finanzierung der Schulen zu rechnen.
Cpt. Hans-J. Lebuser, Chairman CPHA (www.chak-hospital.info
)
*Committee for the Promotion of Medical and Humanitarian Aid in Afghanistan
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